Freizeitkarte fertig - Think Big-Projekt abgeschlossen

Angelo Gervasoni und seine Mitstreiter*innen sind in den Sommerferien der Frage nachgegangen, welche interessanten Freizeitorte Gelsenkirchen eigentlich für junge Menschen hat. Aus der Frage ist ein Think-Big-Projekt geworden: Die Freizeitorte sind nun im Internet unter www.freizeit-in-ge.de zu finden und ganz leicht für PC, Tablet und Smartphone abzurufen. Damit der Weg dorthin auch gut zu finden ist, wurden die Orte für GPS-Systeme und Navigationssysteme aufbereitet.
 
„Gelsenkirchen hat schon einiges zu bieten: Jugendeinrichtungen, Skate-Parks, Graffiti-Wände, Kinos, Cafés und nette Orte zum Chillen.“, findet Angelo Gervasoni. Diese Orte haben wir nun besucht und die Koordinaten aufgenommen, mit denen nun die Freizeit-Karte entstanden ist.“ Von Hassel bis Ückendorf sind nun rund 50 Orte zusammengetragen worden und auch in Zukunft soll weiter an der Karte gearbeitet werden: „Wenn wir die Zeit finden, wollen wir demnächst noch die zahlreichen Bolzplätze einpflegen und auch noch weitere Orte, die uns von jungen Menschen benannt werden.“, kündigt Gervasoni an. 
 
Ermöglicht wurde das Projekt von "Think Big“, einer Initiative der Telefónica Germany und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Bei „Think Big“ erhalten junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren bis zu 400 € zur Realisierung ihrer Gemeinnützigen Ideen. Praktische Unterstützung in Gelsenkirchen gibt es dabei vom "Partner vor Ort“, dem Jugend-Kultur-Zentrum Spunk.
 
Mit Think Big konnte das Spunk in den letzten 1 1/2 Jahren bereits 16 Projektideen mit jeweils bis zu 400 € gefördert werden. So wurden neben der Freizeitkarte verschiedenste Projekte gefördert: Vom veganen Kochkurs über ein interkulturelles Hallenfußball-Turnier, eine Graffiti-Jam, ein Soli-Poetry-Slam ein Garten-Projekt und eine Jugendraum-Gestaltung.

Junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren können eigene Projekt-Ideen auf der Internet-Plattform www.think-big.org einreichen. Projekt-Ideen, die gemeinnützig sind, mehrere Jugendliche erreichen und höchstens 400 € kosten, können nach einem ersten Planungsgespräch gefördert werden. In diesem Jahr gibt es dabei noch die Möglichkeit für mindestens sechs weitere Projekte.

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